25. September

1. Petrus  5,7

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.

Sorgen einfach wegwerfen! Sorgenfrei sein! Erleichtert und unbeschwert durchs Leben gehen.
Gerade an unserer Zeitstelle wäre das wunderbar
Sorgen lassen sich aber nicht so einfach abwerfen.
Doch vielleicht lassen sie sich teilen - mit Gott. 
Zu wissen, ich bin nicht allein mit meiner Sorge!
Gott ist da!
Gott möchte unser Vertrauen wecken:
Im Letzten zu wissen, dass wir gehalten sind!


Pfarrer
Thomas Vogtmann

18. September 

Psalm 103,2 // Woche vom 18. bis 24. September 

Lobe den HERRN, meine Seele!
Und vergiss nicht das Gute,
das er für dich getan hat!

Eine "Seelen-Übung"!
Die Anleitung dazu: Seele, vergiss nicht!
Vergiss nicht, sondern erinnere dich:
an das Gute, dass dir widerfahren ist, die Freude, die du erlebst hast, die schöne Begegnung, die berührende Erfahrung, das eindrückliche Naturschauspiel, der schöne Augenblick ...
Nimm all das nicht einfach als selbstverständlich hin. Vielmehr erinnere dich!
Wenn wir so - mit offenen Augen - unser Leben betrachten, werden wir `gewahr´, wie Gott sich uns zuwendete - und uns Gutes tut.

Pfarrer
Thomas Vogtmann

11. September

Matthäus 25,40b

Christus spricht: 
›Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern oder Schwestern, das habt ihr mir getan.‹

Immer wieder beeindruckend, mit welcher Deutlichkeit sich Jesus an die Seite der Geringsten stellt.
Und wozu er uns auffordert: Tätig zu werden für die, die unsere Hilfe, unsere Solidarität, unsere Unterstützung, unseren Beistand, unsere Stimme ... nötig haben. 
Helfen, für Geringe tätig werden, um Christus zu begegnen.


Pfarrer
Thomas Vogtmann

4. September

Jesaja 42,3a 


Ein geknicktes Schilfrohr zerbricht er nicht.
Einen glimmenden Docht löscht er nicht aus.

Die Bibel ist voller Bilder. Hier das Bild einer Gerichtsverhandlung - damals zur Zeit des Propheten.
Wir treten in den Gerichtssaal: Vor dem Richter auf dem Tisch liegt ein Schilfrohr und eine Gerichtslampe (Kerze). Der Rohrstab ist geknickt - kein gutes Zeichen! Es ist ein Zeichen dafür, dass es schlecht um den Angeklagten steht. Der bisherige Verlauf der Verhandlung hat ihn in ein schlechtes Licht gerückt!  Wenn der Richter nun den Rohrstab vollends zerbricht und die Kerze ausbläst, bedeutet dies das Todesurteil über den Angeklagten! Eine düstere Situation.
Aber das Unerwartete passiert:
Das geknickte Schilfrohr wird er nicht zerbrechen und der glimmenden Docht wird er nicht auslöschen! Eine wunderbare Wendung! 
Gott macht nicht kurzen Prozess!
Gott hilft dem Geknickten, dem Schwachen auf!
Gott schenkt Mut, wo man sich selbst am Ende wähnt!
Gott vergibt, wo wir schuldig geworden sind!
Gott ist bei uns in Situationen, wo wir geknickt sind oder unser Leben einem glimmenden Docht gleicht!

Pfarrer
Thomas Vogtmann

11. Sonntag nach Trinitatis (28.08.2022)

1.Petrus 5, 5b
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Wer bin ich? Wie gebe ich mich? Wer will ich sein? Was sehen die anderen in mir? Angeber, Blender, Macher, Teamplayer, graue Maus? Gott erkennt mich. Ich darf aufrecht gehen.

Gott erfülle Dich mit seiner Kraft!

Pfarrer Jörg-Martin Höner
 

10. Sonntag nach Trinitatis (21.08.2022)

Psalm 33, 22
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Gefährdet ist, wer hier die Reihenfolge verdreht. Nicht die Fahne macht uns zu Erwählten. Gefährdet ist, wer sich für was Besseres hält. Gut geht es dem, der die Nähe zum lebendigen Gott sucht, der die Weisungen Gottes hochhält.

Gott erfülle Dich mit seiner Kraft!

Pfarrer Jörg-Martin Höner
 

9. Sonntag nach Trinitatis (14.08.2022)

Lukas 12, 48b
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

Er hat Talent, sie ist begabt. Das klingt anfangs gut, bekommt aber bald einen Beigeschmack, wenn er oder sie nicht daran arbeitet. Ich muss mich nicht verstecken. Gott hat uns alle mit Talenten und Begabungen gesegnet. Ich ehre Gott, indem ich sie mutig einsetze.

Gott erfülle Dich mit seiner Kraft!

Pfarrer Jörg-Martin Höner
 

8. Sonntag nach Trinitatis (7.08.2022)

Epheser 5, 8b-9
Wandelt als Kinder des Lichtes; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Anders leben. Sich berühren lassen von dem, der sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Sich bewegen lassen von Jesus Christus, der uns ermutigt, in seinem Geiste zu leben. Sich leiten lassen von der Hoffnung. Zeichen setzen hier für das, was Gott versprochen, damit das Leben gelingt.

Gott erfülle Dich mit seiner Kraft!

Pfarrer Jörg-Martin Höner
 

7. Sonntag nach Trinitatis (31.7. 2022)

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2, 19

Zu Gast zu sein, dass kann schön sein. Wenn sich alle freuen, dass man da ist und wenn man reichlich bewirtet wird. Doch es gibt auch Gäste, die sich nicht willkommen fühlen, die nicht bewirtet werden, sondern nur geduldet sind. Da werden unsichtbare Mauern aufgezogen zwischen uns und denen. Manchmal ist das auch in der Kirche so, sollte so aber nicht sein. Denn „hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus“ (Galater 3, 28). Denn für Gott sind wir alle Mitbürger der Heiligen und seine Hausgenossen.
 

6. Sonntag nach Trinitatis (24.7. 2022)

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

Der 6. Sonntag nach Trinitatis, er ist thematisch dem Thema Taufe gewidmet. Und der Vers aus Jesaja 43, 1 ist ein beliebter Taufspruch. Niemand muss sich fürchten, denn Gott kennt jede und jeden genau – mit seinem Namen. Er kennt uns schon im Mutterleib, heißt es an einer anderen Stelle.

Dieser Vers ist auch ein beliebter Spruch für eine Beerdigung. Schlimm ist das nicht. - Im Gegenteil: Gott hält unser ganzes Leben in seiner Hand. Am Anfang, wie am Ende, ist er da.

5. Sonntag nach Trinitatis (17.7. 2022)

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Epheser 2, 8

Aus Gnade seid ihr selig geworden, nicht aufgrund eurer Werke – das war die Entdeckung Martin Luthers. Sola gratia (allein aus Gnade), so lautet eines der vier reformatorischen Soli. Die anderen drei  sind: Solus Christus (Christus allein), Sola scriptura (allein die Bibel), sola fide (allein der Glaube).
500 Jahre ist dieses Quartett nun schon alt und es fasst bis heute treffend zusammen, was Protestanten glauben.
 

4. Sonntag nach Trinitatis (10.7. 2022)

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6, 2

Auch, wenn es oft anders scheint, im Leben hat jede und jeder so seine Last zu tragen. Welche das ist, das ist auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen. Dazu muss ich mich für die Andere/den Anderen interessieren, mit ihr/ihm ins Gespräch kommen. Wenn wir das alle tun würden, dem/der Anderen zuhören, an ihren/seinen Sorgen Anteil nehmen und, wenn so alle Menschen aufeinander achten und sich gegenseitig helfen würden, dann wäre das Reich Gottes uns schon ganz schön nah.
 

3. Sonntag nach Trinitatis (3.7. 2022)

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.  Lukas 19,10

Die Bezeichnung Menschensohn benutzt Jesus vor allem in den Berichten der Evangelien, um etwas über sich auszusagen. Will er damit darauf hinweisen, dass er wirklich Mensch ist, das Kind von Maria und Josef?
Oder nimmt er hiermit eine Vorstellung aus dem Danielbuch auf, nach der der Menschensohn nach dem Weltgericht über die Welt herrscht?

Vielleicht trifft genau beides zu: Jesus, der Menschensohn: wahrer Mensch und wahrer Gott.

26. Juni

Jesus spricht: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.                                                                                                              Matthäus 11,28

Mit anderen Worten: …, ich will euer Leben leichter machen; tragen helfen.

Eine frohe Botschaft in stressigen Zeiten, für alle, die das Leben niederdrückt!

Als Jesus seinerzeit die Mühseligen und Beladenen zu sich rief, war das Wort Stress noch unbekannt. Aber auch damals litten die Menschen unter Krankheiten und Zwängen der unterschiedlichsten Art. Und sie kamen zu Jesus, um Erquickung zu finden. Erquickung ist ein heute kaum noch gebräuchliches Wort. Aber wir kennen das Adjektiv „quicklebendig“, und das lässt uns an jemanden denken, der vor Energie und Lebensfreude geradezu sprüht. Genau darum ging es Jesus: die Menschen nicht nur gesund zu machen, sondern froh und frei. Gottes Geist befreit zum Leben.

Diese Einladung nehme ich gerne an,
Pfarrer Joachim Gentz

19. Juni

Jesus spricht: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.                                                                                                                          Lukas 10,16a


Seinen Jüngerinnen und Jüngern gab er diesen Spruch mit auf den Weg, wenn sie sein Kommen in den Ortschaften ankündigten.
An Jesus scheiden sich die Geister, damals wie heute.

Mahatma Gandhi wurde einmal von christlichen Missionaren gefragt, wie sie es anstellen müssten, damit die Hindus die Bergpredigt Jesu annähmen. Er antwortete: „Denken Sie an das Geheimnis der Rose. Alle mögen sie, weil sie duftet. Also duften Sie, meine Freunde!“ 

Die frohe Botschaft wird nicht traurig, weil sie nicht verstanden wird, die hilfreiche Tat bleibt nicht ohne Wirkung, auch wenn sie nicht beachtet werden sollte. Diesen Trost Jesu dürfen auch wir heute für uns in Anspruch nehmen!

Gottes Geist wirkt auf wundersame Weise, damals wie heute,
- und wir dürfen uns begeistern lassen!

Pfarrer Joachim Gentz
 

12. Juni Trinitatis – Fest der Dreifaltigkeit

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.                                                            2. Kor. 13,13

Bei diesem bekannten Kanzelgruß geht es nicht um eine komplizierte Begrifflichkeit, sondern um einen Wunsch: dass Gott sich uns Menschen wieder ganz neu zeigt, mit uns in Beziehung tritt.
Er bleibt nicht in weiter Ferne, sondern kommt uns in dreifacher Weise nahe:

als Vater, der die Welt schafft und bewahrt;
als Sohn, in dem Gottes Liebe Fleisch und Blut wird;
als Geist, der uns stärkt zu einem Leben in Liebe und in Freiheit.
Wer von Vater, Sohn und Geist redet, der redet somit zugleich auch vom Segen, den Gott schenkt. Von einem Segen, den wir uns immer wieder gegenseitig wünschen und zusprechen dürfen, wie es Paulus in seinen Briefen tut.


Pfarrer Joachim Gentz

 

5. Juni Pfingsten

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen,
spricht der Herr Zebaoth.                                                                          Sacharja 4,6b

Was für ein „Machtwort“ spricht der Prophet in unsere Zeit! 
- gegen das vermeintliche Recht des Stärkeren auf allen Ebenen: auf der Weltbühne, in der       
  Wirtschaft, dem Handel, dem Land und im sozialen Umfeld
- gegen das verbreitete Motto: Frechheit siegt!
- gegen unsere alltäglichen Erfahrungen
Sondern durch meinen Geist!
Dieser Geist der Liebe entzieht sich allen „Mächtigen“.  Er ist unverfügbar, er ist nicht totzukriegen, er richtet die Schwachen auf, er schafft neuen Lebensmöglichkeiten und Gemeinschaft, er schenkt neues Leben.
Lassen wir uns begeistern!   
Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen,

Pfarrer Joachim Gentz

22. Mai

Psalm 66, 20
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet

Es gibt Dinge, die erzählt man lieber nicht. Man schämt sich. Die Angst, die anderen könnten sich abwenden, lästern oder schlecht über einen denken, hemmt. Lieber behält man es für sich. 
Anders ist es bei Gott. Was man auch auf dem Herzen hat, man kann es im Gebet vor Gott bringen. Er hört, er ist da, er dreht sich nicht ab. Vielmehr wendet er sich uns zu in seiner Güte. Nicht umsonst kommen die Beter vieler Psalmen zu dem Schluss, dass sie bei Gott Schutz, Ruhe und Hilfe finden. Manchmal müssen sich dafür erst einmal umfangreich klagen, manchmal sogar sehr lange warten. Aber letztlich kommt die Gewissheit, dass Gott gütig ist. Ich möchte dich ermutigen, zu beten. Was auch immer du auf dem Herzen hast, Gott hört dir zu. 

Der Gott aller Güte, der zeige dir seine Nähe und sein offenes Ohr! 

Vikar Torben Schmidt
 

15. Mai

Psalm 98,1
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. 

Der Vers fordert mich heraus. Erwarte ich, dass Gott Wunder tut? 
Es passiert schnell, dass wir, die wir in einer hochtechnisierten Welt in einem wohlhabenden Land leben, den Sinn für die Wunder Gottes verlieren. Schließlich meinen wir, alles unter Kontrolle zu haben. 
Lassen wir uns herausfordern von diesem Bibelvers. Öffnen wir die Augen für die Wunder Gottes in unserem Umfeld: Kinder werden geboren, neues Leben entsteht, Menschen finden zueinander, Gott berührt Menschen. Gott ist lebendig und er tut Wunder. Das dürfen wir auch erwarten. Und wenn sie geschehen, dann schauen wir hin, nehmen wir wahr. 
Dann wird in uns ein neues Lied erklingen. Ein Lied, das nur Gott in uns zum Klingen bringen kann. Ein Lied der Liebe, der Freude und des Friedens. 

Gott tue Wunder in deinem Leben! Er lasse sein Lied in dir erklingen! 

Vikar Torben Schmidt

8. Mai

1. Korinther 5, 17
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Gott schafft Neues. Er gibt Gelegenheit, neu anzufangen und Altes hinter sich zu lassen. Der Wochenspruch erinnert uns daran, dass Gott Veränderung bringen kann. 

Wer mit Jesus in Beziehung tritt, der wird erleben, wie Gott ihn verändert. Gott möchte uns einen Neuanfang ermöglichen. Er möchte unsere Herzen verändern, alte Wunden heilen und neuen Aufbruch ermöglichen. Ich wünsche dir, dass du Gottes Handeln an dir erlebst. Überlege einen Moment, wo du dir einen Neuanfang wünscht. Bringe das in einem Gebet vor Gott. 

Jesus Christus berühre dein Herz und lasse Neues in dir Wachsen! 

Vikar Torben Schmidt

1. Mai

Johannes 10, 11a.27-28a
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Ein guter Hirte sorgt für seine Schafe. Er gibt ihnen, was sie brauchen. Die Schafe merken das mit der Zeit und folgen ihm. 
Jesus ist solch ein guter Hirte. Er ist für uns da, er ruft uns bei unserem Namen und geht voran. Und am Ende führt er uns zum ewigen Leben. Ich möchte dich ermutigen, dir in dieser Woche einen Moment Zeit zu nehmen, um die Stimme des guten Hirten zu vernehmen. Lass dich anrühren von dem Ruf Jesu Christi und folge ihm!

Jesus Christus führe und begleite dich durch deine Woche!

Vikar Torben Schmidt
 

24. April 2022

1. Petrus 1,3
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, 
der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat 
zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Lebendige Hoffnung ist belebend, macht Mut, baut auf.
Doch wer gibt der Hoffnung Ausdruck und wer verleiht ihr Lebendigkeit?
Keine Hoffnung ist ohne Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger.
Es braucht Menschen, die hoffen lassen, dass die Hoffnung berechtigt ist.
Es braucht Menschen, die Zweifel mindern, Furcht besänftigen, Zuversicht geben.
Wir können Gott nur loben und danken, wenn ER uns solche Menschen sendet.

Pfarrer
Thomas Vogtmann

 

17. April 2022

Offenbarung 1,18
Jesus Christus spricht:
ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Die Schlüssel zur Hölle! Christus war in der Hölle. Er war es auf Erden und ist auch hinab gestiegen in die Hölle der Toten. Doch er hat sie verlassen! Und nicht nur das: Er hat nun die Schlüssel. Er kann sie auf- und abschließen! Hölle und Tod - beiden ist die Macht genommen. Sie können verschlossen werden. Christus hat sie in der Hand. 
Ob mir das etwas nutzt, hängt damit zusammen, wie ich zu Christus, der lebendig ist, stehe - oder besser, wie er zu mir steht!

Pfarrer
Thomas Vogtmann

 

10. April 2022

Johannes 3,14b+15
Der Menschensohn muss erhöht werden, 
auf dass alle, die an ihn glauben, 
das ewige Leben haben.

Warum muss Jesus am Kreuz sterben - am Ende dieser Woche?
Weil jeder Menschen am Ende seines Lebens stirbt. 
Ist damit alles aus?
Der christliche Glaube erzählt die Geschichte von Jesus, dem Menschensohn,
der gestorben ist und von Gott zum ewigen Leben erhöht worden ist.
Wenn ich das glaube, verändert sich der Blick auf das Leben:
Das Leben nach dem Tod und auch auf das Leben vor dem Tod.
Das Leben insgesamt.

Pfarrer
Thomas Vogtmann

 

03. April 2022

Matthäus 20,28  
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse,
sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele

Nicht sich dienen und sich bedienen lassen, sondern für andere etwas tun und geben. 
Nicht für sich, vielmehr seine Gaben für das Allgemeinwohl einsetzen.
In dieser Weise seine Sicht zu ändern, verändertet die Haltung. 
Die Haltung zu sich selbst, zu den Menschen, zur Welt - zum Leben!

Pfarrer
Thomas Vogtmann

 

27. März 2022

Johannes 12, 24
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Ein Wort Jesu gesprochen auf dem Weg zum Kreuz. Ein Trostwort für die Jüngerinnen und Jünger. Ein Bild aus der Natur gegen die Zweifel und die Angst für die Kraft des Lebens. Ein Wort auch zum Nachdenken über mein Leben: Lebe ich nur für mich? Welche Bedeutung haben Freundschaften und Beziehungen für mich? Was gibt meinem Leben Sinn? Was bleibt?

Gott gebe Dir Augen für das Wunder des Lebens!

Pfarrer Jörg-Martin Höner

20. März 2022

Lukas 9, 62

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Loslassen, aufbrechen, sofort. Kann ich das? Will ich das? Ist nicht manchmal der Blick zurück auch hilfreich? Den Weg wahrnehmen, den ich gegangen bin. Das Gelungene sehen. Entdecke, wo Gott mich geführt hat. Und dann bereit sein für das, was Gott mit mir vorhat. Mutig aufbrechen, die Zukunft mit Jesus Christus wagen.

Gott behüte Dich auf deinem Weg!

Pfarrer Jörg-Martin Höner
 

13. März 2022

Römer 5,8
Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Unvorstellbare Wirklichkeit: Gott liebt uns trotz allem, trotz unserer Schuld. 

Nicht zu begreifen: Sein Sohn tritt an unsere Seite.

Höre ich das? Lasse ich das gelten? Gebe ich Gottes Wirklichkeit Raum in meiner Welt? Dann kann ich den Blick in den Spiegel aushalten. Sehen, wie ich bin. Bei weitem nicht perfekt. Und von Gottes Liebe umgeben.

Gott stärke dein Vertrauen!!

Pfarrer Jörg-Martin Höner

06.März. 2022

1.Johannes 3, 8b
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

Sich von Jesus inspirieren lassen und aufbrechen. Kein neues Schwarz-Weiß-Denken, kein Wir und Die. Nicht alte Abhängigkeiten und Zwänge durch neue ersetzen. Sondern frei werden und den aufrechten Gang wagen und das Böse mit Gutem überwinden. Einfach anders leben in der Kraft der Liebe, die alle Vorstellungen übersteigt.

Gott erfülle Dich mit seiner Kraft!

Pfarrer Jörg-Martin Höner