Herzlich Willkommen, Ihre

Bibelvers für den Monat Mai 2024:

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.
1. Korinther 6, 12

 

Martin Luther und die Reformatoren haben für uns die christliche Freiheit (wieder-)entdeckt: die Freiheit von der Sünde, die Freiheit vom Gesetz, eine Freiheit der Vergebung und der Gnade.
„Unverdient frei“, so lautete auch des Motto des 500jährigen Reformationsjubiläums 2017.

Anders ausgedrückt: das Befolgen irgendwelcher Gesetze oder Vorschriften nur um der Gebote willen ist nicht evangelisch, auch, wenn das in der Vergangenheit oft so gesehen wurde. Für welches Kind etwa ist der Sonntag ein schöner Tag, wenn es da nicht mit anderen Kindern spielen, nicht toben und sich nicht schmutzig machen darf. Und Niemand hat etwas davon, sonntags keine Arbeit zu tun, um dann in eine umso stressigere Woche zu starten!
Alles ist mir erlaubt, schreibt Paulus zweimal.
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.

Alles ist mir erlaubt: aber, wer den Sonntag generell zum Werktag macht, der wird damit nicht seinen Platz im Himmelreich verspielen, aber auf Dauer wird das nicht gut, wird das nicht gesund sein. Gottes Gebot zur Heiligung eines freien Tages in der Woche ist – wie alle Gebote – eine gute Weisung für ein gelingendes Leben!
Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll mich gefangennehmen, schreibt Paulus außerdem.
Schnell können Gewohnheiten zur Sucht werden: Essen, Spielen, Kaufen, etc.
Auch in diesen Dingen geht es also nicht Ver-, sondern Gebote, weil weniger – und manchmal auch Verzicht – uns besser tun, als hemmungsloser Konsum.
Und schließlich findet all unser freiheitliches Tun seine Begrenzung im Wohl des Nächsten! - So schreibt es Paulus auch an anderer Stelle: Jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient (Philipper 2,4).
Martin Luther hat das in seiner Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ so ausgedrückt: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr aller Dinge und niemandem untertan“ und „er ist ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan“.
Und in diesem Spannungsfeld dürfen wir den Weg der Freiheit finden, die uns und unseren Nächsten ein gutes und gelingendes Leben schenkt.

 

Pfarrerin
Caroline Peter

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